Flughelfer üben zusammen mit der Bundeswehr die Waldbrandbekämpfung aus der Luft
Neben der Flughelfergruppe des Landkreises Cham nahmen auch die Flughelfergruppen aus Amberg und Bayreuth, sowie die Freiwillige Feuerwehr Neunburg vorm Wald an der Übung teil. Als Übungspartner stand in diesem Jahr wieder eine H145 LUH SAR der Wehrtechnischen Dienststelle 61 der Bundeswehr in Manching zur Verfügung. Das Übungsbiet war rund um dem Eixendorfer See nahe Neunburg vorm Wald.
Im Verlauf des gesamten Übungstages wurden verschiedene Lasten aufgenommen, transportiert und gezielt im simulierten Einsatzgebiet wieder abgesetzt. Dabei konnten die Flughelfer die Zusammenarbeit mit der Besatzung des Hubschraubers unter realistischen Bedingungen trainieren und unterschiedliche Einsatzszenarien abarbeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Übung lag auf der Brandbekämpfung aus der Luft. Hierbei wurde der gezielte Abwurf von Löschwasser durch den Hubschrauber praktisch durchgeführt. Zusätzlich wurde die Wasseraufnahme über eine Schlauchleitung geübt. Diese besondere Einsatzmöglichkeit ermöglicht es, auch an schwer zugänglichen Stellen oder bei eingeschränkter Zufahrt eine kontinuierliche Versorgung des Hubschraubers mit Löschwasser sicherzustellen, um damit die Flugwege kurz zu halten.
Die gemeinsame Übung bot allen Beteiligten die Möglichkeit, Abläufe zu festigen, die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften und der Hubschrauberbesatzung zu verbessern und wertvolle Erfahrungen für zukünftige Einsätze zu sammeln.
Derartige Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf Einsätze, bei denen die Unterstützung aus der Luft erforderlich ist. Durch das regelmäßige gemeinsame Training können die beteiligten Einsatzkräfte ihre Zusammenarbeit weiter optimieren und im Ernstfall schnell und koordiniert handeln.